Inhaltsverzeichnis

Handbuch
jüdische Kulturgeschichte

Projekt-MitarbeiterInnen

blank3

Maria Dorninger

maria.dorninger@sbg.ac.at

Armin-Eidherr_web

Armin Eidherr

armin.eidherr@sbg.ac.at

blank3

Johannes Hofinger

johannes.hofinger@sbg.ac.at

Regina-Hopfgartner_web

Regina Hopfgartner

regina.hopfgartner@moz.ac.at

Albert Lichtblau

Albert Lichtblau

albert.lichtblau@sbg.ac.at

Clemens Peck

Clemens Peck

clemens.peck@sbg.ac.at

susanneplietzsch_web

Susanne Plietzsch

susanne.plietzsch@sbg.ac.at

170x_Schmoller

Andreas Schmoller

andreas.schmoller@sbg.ac.at


AutorInnen

Paulus Adelsgruber

Paulus Adelsgruber ist Historiker und Slawist; Forschungsarbeiten über den Grenzraum zwischen Österreich-Ungarn und dem Russischen Reich von den Teilungen Polens bis zum Ersten Weltkrieg; Diplomarbeit zur „Jüdischen Frage“ in der zaristischen Staatsduma; Reportagen zu aktuellen Themen in Belarus, Russland und der Ukraine.

Jürgen Bauer

Jürgen Bauer wurde 1981 geboren und lebt in Wie.; Im Rahmen des Studiums der Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien, Amsterdam und Utrecht spezialisierte er sich auf Jüdisches Theater und dissertierte zu diesem Thema. 2008 erschien sein Buch No Escape. Aspekte des Jüdischen im Theater von Barrie Kosky in der Edition Steinbauer. Weitere Beiträge und Artikel zu jüdischem Theater erschienen in internationalen Zeitungen und Zeitschriften. Mit seinen eigenen Theaterstücken nahm er zwei Mal am Programm Neues Schreiben des Wiener Burgtheaters teil. Im Jahr 2013 erschien sein Debütroman Das Fenster zur Welt im Septime Verlag, 2015 erschien sein zweiter Roman, Was wir fürchten, ebenfalls bei Septime. Seine journalistischen Arbeiten erscheinen regelmäßig in internationalen Zeitungen und Zeitschriften wie Falter, gift, malmoe oder nachtkritik.de.

Guy Cohen

Brigitte Dalinger

Brigitte Dalinger, Theaterwissenschaftlerin, derzeit wissenschaftliche Aufarbeitung des „Komplex Mauerbach“ am Don Juan Archiv Wien und Lehrbeauftragte am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien. Durchführung von Symposien, Vortragsreihen und der Ausstellung (mit Werner Hanak-Lettner) Being Shylock. Ein Experiment am Yiddish Art Theatre New York 1947, Jüdisches Museum Wien (Judenplatz), 19. März bis 6. September 2009. Studium der Theaterwissenschaft und der Geschichte in Wien, während des Studiums verschiedene Tätigkeiten im Theaterbereich. Intensive Beschäftigung mit dem Thema jüdisches Theater und Dramatik, in Zusammenhang damit Forschungsaufenthalte in Israel und den USA. Habilitation im März 2004.

Maria Dorninger

Maria Ecker-Angerer

Dr.in Maria Ecker-Angerer, geb. 1976; Historikerin und Geschichtsdidaktikerin; als Mitarbeiterin von Erinnern.at für die Entwicklung von Unterrichtsmaterialien zuständig; Tätigkeit in der Erwachsenenbildung; Mitwirkung an mehreren lokalgeschichtlichen Projekten.

Wolf-Erich Eckstein

Armin Eidherr

Armin Eidherr, 1963 in Wels/Ö. Studium der Germanistik u. Romanistik an der Universität Salzburg. Von 1993 bis 1998 in Villarrica/Chile und Pisa/Italien. Seither in Salzburg. 2000 Johann-Heinrich-Voß-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. 2010 Habilitierung an der Univ. Sbg. Verleihung der Lehrbefugnis (venia docendi) für das Fach Jüdische Kulturgeschichte unter besonderer Berücksichtigung der Jiddistik und Deutsch-Jüdischen Literatur. Assoziierter Univ.-Prof. am FB Germanistik der Univ. Sbg. für Neuere Deutsche Literatur und Jüdische Kulturgeschichte. (Forschungs- und Lehrgebiete: Deutsch-jüdische Literatur und Exilliteratur; Deutschsprachige Literatur vom 18. bis 20. Jhdt.; Übersetzung, Jiddistik (jiddische Sprache, Literatur und Kultur); Jüdische Kulturgeschichte; Moderne sefardische Dichtung.)

Helga Embacher

geboren 1959 in Bischofshofen, Studium der Geschichte, Germanistik und Philosophie, Psychologie, Pädagogik an den Universitäten Salzburg und Wien; ao. Univ. Professorin am Fachbereich Geschichte an der Universität Salzburg, Gastprofessorin an der University of Minnesota in Minneapolis, an der University of  Pennsylvania in Philadelphia sowie an der Universität Innsbruck; Mitarbeiterin der Historikerkommission der Republik Österreich; Forschungsschwerpunkte Nationalsozialismus, jüdische Geschichte, Naher Osten und Antisemitismus.

Siegfried Göllner

Dr. Siegfried Göllner, geb. 1977, Studium Geschichte und Publizistik in Salzburg; DOC-Stipendiat der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 2006/07; Dissertation über Opfernarrative in politischen Diskursen der Zweiten Republik; 2010-13 Projekt „Entnazifizierungsdiskurs ehemaliger Nationalsozialisten“ am Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte; seit 2009 freie Mitarbeit am Projekt „Die Stadt Salzburg im Nationalsozialismus“, sowie an Forschungs- und Ausstellungsprojekten mit den Schwerpunkten Nationalsozialismus, Geschichtspolitik, Sportgeschichte und Fürsorgeerziehung. Ab 2017 Stipendiat der Gerda-Henkel-Stiftung, Projekt „Region und Entnazifizierung - Regionale und instanzliche Unterschiede in Entnazifizierungsverfahren in Österreich am Beispiel der Mitglieder des Nationalsozialistischen Soldatenrings“.

Johannes Hofinger

Herbert Hopfgartner

Prof. Mag. DDr. Herbert J. Hopfgartner B. A., lebt und arbeitet als Musiker, Musikpädagoge und Musikwissenschaftler in Salzburg. Bevorzugte Stilrichtungen als Künstler sind die Alte Musik, die Zeitgenössische Musik sowie interdisziplinäre "Cross-Over"-Projekte. Seine wissenschaftlichen Arbeiten widmen sich vor allem anthropologischen, soziokulturellen und musikästhetischen Themenkreisen und deren musikpädagogischen Bezügen und Konsequenzen.

Regina Hopfgartner

Mag.art. Regina Hopfgartner, Salzburg, absolvierte die Studienrichtungen Gesang, Gesangspädagogik und Lied und Oratorium. Sie unterrichtet an der Universität Mozarteum die Fächer Gesang und Atemschulung und Bewegungserziehung und tritt als Sängerin regelmäßig auf. Überdies arbeitet und forscht sie seit Jahren vorwiegend im musikwissenschaftlichen Bereich jüdischer und jiddischer Musik.

Tanja Karlsböck

Tanja Karlsböck, MA hat im April 2014 ihr Masterstudium Germanistik abgeschlossen, studiert Jüdische Kulturgeschichte im Masterstudium an der Universität Salzburg und arbeitet im Otto Müller Verlag. Ihre Masterarbeit hat sie zum Thema Max und Moritz – Drei jiddische Versionen und ihre Übersetzungen verfasst.

Martha Keil

PD Dr. Martha Keil, Historikerin und Judaistin, ist Senior Scientist am Institut für österreichische Geschichtsforschung der Universität Wien und leitet das Institut für jüdische Geschichte Österreichs (St. Pölten): Forschungsschwerpunkte: jüdische Alltags- und Kulturgeschichte sowie Frauengeschichte und Gender Studies in der Vormoderne, jüdische Geschichte Österreichs; Ausstellungen sowie Vermittlungs- und Gedenkprojekte in der Ehemaligen Synagoge St. Pölten.

Ulrich Knufinke

Dr.-Ing. Ulrich Knufinke M.A. studierte Literaturwissenschaft, Linguistik und Philosophie sowie Architektur an der Technischen Universität Braunschweig. 2005 wurde er dort promoviert, die Dissertation „Bauwerke jüdischer Friedhöfe in Deutschland“ erschien 2007. Als langjähriger Mitarbeiter der Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa (Braunschweig/Jerusalem) und als Stipendiat der Minerva-Stiftung befasst er sich mit dem vielschichtigen Themenkomplex der „jüdischen“ Architektur. In weiteren Projekten und Publikationen beschäftigt er sich mit der Architektur des Klassizismus und der Moderne. Derzeit ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Braunschweig, als Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam und freiberuflich als Autor und Kurator tätig.

Elke-Vera Kotowski

Elke-Vera Kotowski studierte Politische Wissenschaft, Literaturwissenschaft, Philosophie und Kulturwissenschaft in Duisburg und Berlin. Promotion in Jüdischen Studien. Von 1994–2000 war sie Assistentin am Lehrstuhl für Neuere Geschichte II (deutsch-jüdische Geschichte) an der Universität Potsdam und während dieser Zeit am Aufbau des Studiengangs „Jüdische Studien“ beteiligt. Seit 2000 forscht und lehrt sie am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien, Potsdam und ist Dozentin an der Universität Potsdam (Geschichte, Jüdische Studien, Kultur und Medien) sowie stellvertretendes Direktoriumsmitglied am Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg (ZjS). Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der europäisch-jüdischen Kultur- und Sozialgeschichte, in diesem Bereich ist sie auch als Ausstellungskuratorin tätig. Seit 2009 ist sie wissenschaftliche Koordinatorin des Walther Rathenau Graduiertenkollegs. Derzeitig leitet sie das Forschungsprojekt „Kultur und Identität. Deutsch-jüdisches Kulturerbe im In- und Ausland“

Gerhard Langer

Gerhard Langer, 1960 in Salzburg geboren, studierte Kath. Theologie, Judaistik und Altsemitische Philologie in Salzburg und Wien. Er war lange Zeit Mitarbeiter am Fachbereich Bibelwissenschaft und Kirchengeschichte in Salzburg, von 2004 bis 2010 Leiter des Zentrums für Jüdische Kulturgeschichte in Salzburg und ist seit 2010 Prof. für Judaistik am Institut für Judaistik in Wien. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind jüdische Traditionsliteratur, vor allem Midrasch, jüdisch-christliche Begegnung, Literatur und Judentum.

Clemens Leonhard

Clemens Leonhard, 1967 in Wien geboren. Studium der kath. Theologie, Orientalistik und Judaistik in Wien, Toronto und Jerusalem; 1997/1998 Studium in Jerusalem (Government of Israel Scholarship); 1999 Dr. theol. im Fach Altes Testament an der Universität Wien; 2001-2004 Stipendium der österreichischen Akademie der Wissenschaften, APART (Austrian Programme for Advanced ‎Research and Technology) in Wien und Jerusalem; 2004/2005 Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung in Bonn; Lehrstuhlvertreter für Liturgiewissenschaft in Münster und Habilitation für Liurgiewissenschaft in Bonn; 2006 Ernennung zum Professor für Liturgiewissenschaft in Münster; 2011/2012 Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin‎.

Albert Lichtblau

Univ. Professor am Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg und stellvertretender Leiter des Zentrums für jüdische Kulturgeschichte der Universität Salzburg. Lehrveranstaltungen zu qualitativen Methoden u. neuen Arbeitstechniken in der Geschichtswissenschaft, Migration, Rassismus, Erinnerungspolitik, afrikanische Geschichte; Mitinitiator von www.UniTV.org.

Christian Muckenhumer

Geb. 1976 in Grieskirchen/Oberösterreich; Lehramtsstudium Französisch und Geschichte an der Universität Salzburg, 2005-2008 Mitarbeiter am FWF-Projekt "Neuer Antisemitismus in Deutschland, Frankreich und Großbritannien" (Leitung: Prof. Dr. Helga Embacher) und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte; derzeit Lehrer an der HLW Elisabethinum St.Johann/Pongau und an der Mädchenrealschule Franz-von-Assisi in Freilassing; Mitorganisator der 1. und 2. Salzburger Fußballtagung (2014 und 2017) und Buchprojekt über die Geschichte des Fußballs in Salzburg (gem. mit Siegfried Göllner).

Clemens Peck

Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Berlin, London, Salzburg und Wien. Promotion mit einer Arbeit über Theodor Herzls „Altneuland-Projekt“ (erschienen 2012 im Jüdischen Verlag). Junior Fellow (2007/2008) und Research Fellow (2013) am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) in Wien. Seit 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Germanistik der Universität Salzburg, seit 2012 assoziiertes Mitglied des Zentrums für jüdische Kulturgeschichte der Universität Salzburg. U.a. Publikationen zur deutsch-jüdischen Literatur im 19. und 20. Jahrhundert und zur Utopik um 1900.

Alexander Prenninger

Dr. Alexander Prenninger ist freier Mitarbeiter des Ludwig Boltzmann-Instituts für historische Sozialwissenschaft Wien-Salzburg und Lektor an der Universität Salzburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg, Konzentrationslager und KZ-Gedenkstätten, Oral History und Erinnerungsgeschichte. Er war u.a. Koordinator und Mitarbeiter des „Mauthausen Survivors Research Project“ (MSRP).

Claudia Prestel

Dr. Claudia Prestel, Reader an der University of Leicester (Großbritannien), war an Universitäten in Australien, Israel, Neuseeland und Deutschland tätig. Forschungen zur Sozialgeschichte der Juden in Deutschland wie Unterschichten, Waisen, Fürsorgezöglinge und geistig Behinderte wie auch zur Frauen- und Geschlechtergeschichte.

Ursula Ragacs

Ao. Univ. Prof. Mag. Dr. Ursula Ragacs hat sich an der Universität Wien im Fach Judaistik habilitiert und arbeitet seit 2000 als außerordentliche Universitätsprofessorin für Judaistik am Institut für Judaistik der Universität Wien. Ihre Forschungsinteressen umfassen die Geschichte der Juden Spaniens und Frankreichs im Mittelalter, mittelalterliche, hebräische Handschriften und deren Edition sowie die Geschichte der jüdischen Geschichtsschreibung. Im Rahmen ihrer Forschungsinteressen forscht sie vor allem im Bereich der jüdisch-christlich/christlich-jüdischen Polemik.

Nathanael Riemer

Prof. Dr. Nathanael Riemer, Universität Potsdam, Juniorprofessor für Interreligiöse Begegnungen am Institut für Religionswissenschaft und Jüdische Studien der Universität Potsdam. U.a. div. Publikationen über jüdische und christliche Wissenskulturen. Aktuelle Forschungen zur Korrespondenz zwischen europäischen Juden und dem christlichen Universalgelehrten Johann Christoph Wagenseil.

Susanne Rolinek

Historikerin, Ausstellungskuratorin sowie Lektorin an der Universität Salzburg. Mehrmonatige Forschungsaufenthalte in Israel und den USA. 2004-2011 Provenienzforscherin im Museum der Moderne Salzburg, seit 2011 am Salzburg Museum. Zahlreiche Vorträge und Veröffentlichungen zu den Arbeits- und Forschungsschwerpunkten österreichische Kulturgeschichte, Sozial- und Migrationsgeschichte, Zeitgeschichte und NS-Raubkunst.

Joel E. Rubin

Joel E. Rubin is Associate Professor of Music and Director of Music Performance in the McIntire Department of Music at the University of Virginia. He holds a Ph.D. in ethnomusicology from City University of London (2001). Prior to UVA, he taught at Cornell University, Syracuse University, Ithaca College and Humboldt Universität Berlin. Rubin wrote the first PhD on Jewish instrumental klezmer music. He is co-author of the books Klezmer-Musik (Bärenreiter/dtv, 1999) and Jüdische Musiktraditionen (Gustav Bosse-Verlag, 2001) and the author of Mazltov! Jewish-American Wedding Music for Clarinet (Schott Musik International, 1998). His most recent work is on klezmer in contemporary Germany, about which he published in Ethnomusicology Forum 24(2) (August 2015), and in the collection Dislocated Memories: Jews, Music, and Postwar German Culture (Oxford University Press 2014).

Dirk Rupnow

Dirk Rupnow, 1972 in Berlin geboren. Studium der Geschichte, Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte an der FU Berlin und der Universität Wien. 1999 Mag. phil. (Universität Wien); 2002 Dr. phil. (Universität Klagenfurt); 2009 Habilitation (Universität Wien). 1999/2000 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Historikerkommission der Republik Österreich; 2000/01 Junior Fellow am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften IFK, Wien; 2004-07 Postdoc-Stipendiat im Austrian Programme for Advanced Research and Technology APART der Österreichischen Akademie der Wissenschaften; 2007 Visiting Assistant Professor im Jewish Studies Program am Dartmouth College, Hanover, NH; 2007-09 Visiting Fellow am Institut für die Wissenschaft vom Menschen IWM, Wien; seit 2009 am Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck, Universitätsprofessor und Institutsleiter; Forschungsaufenthalte u.a. am History Department der Duke University, am Simon Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig sowie am Center for Advanced Holocaust Studies des United States Holocaust Memorial Museums, Washington, DC; 2017 Distinguished Visiting Austrian Chair Professor an der Stanford University; zahlreiche internationale Preise und Auszeichnungen, u.a. 2009 Fraenkel Prize in Contemporary History der Wiener Library (London) und 2011 „Geisteswissenschaften International“ des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels; zahlreiche Publikationen zur Zeitgeschichte, zu Holocaust- und Jüdischen Studien, Erinnerungskulturen und Geschichtspolitik, Migrations- und Wissenschaftsgeschichte.

Andreas Schmoller

Dr. Andreas Schmoller, geb. 1976, Studium der Theologie, Romanistik (Französisch) und Geschichtswissenschaft in Salzburg und Fribourg. 2001-2010 Museumspädagoge an der KZ-Gedenkstätte und dem Zeitgeschichte Museum Ebensee. 2009 Promotion mit einer Dissertation zum Gedächtnis der Shoah im französischen Spielfilm 1945-2010. Forschungen zu kollektivem Gedächtnis, NS-Buchraub und Bibliotheken im Nationalsozialismus. Seit 2011 assoziertes Mitglied des Zentrums für Jüdische Kulturgeschichte.

Lukas Schwingenschuh

Lukas Schwingenschuh, geb. 1987. Studien der Theologie, Musik, Pädagogik und Philosophie an der Paris Lodron Universität Salzburg, Universität Mozarteum Salzburg und Duke University (NC, USA). Seit 2013 ist er als Religions- und Musikpädagoge tätig.

Thomas Soxberger

Thomas Soxberger, geb. 1965, Mag. phil. Judaistik/Geschichte Universität Wien, MA in Yiddish Studies, SOAS, London University. Angestellter der Parlamentsdirektion in Wien und Tätigkeiten als freier Wissenschaftler. Konferenzbeiträge und Artikel zu jiddischer Literatur und Kultur und zu zeitgeschichtlichen Themen, Übersetzungen aus dem Jiddischen.

Barbara Staudinger

Geb. 1973 in Wien, Studium der Geschichte und Theaterwissenschaften an der Universität Wien; 2001 Promotion mit einer Studie über Judenfeindschaft und jüdische Rechtsstellung am Reichshofrat 1559-1670; mit Unterbrechungen 1998-2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für jüdische Geschichte Österreichs (St. Pölten); 2005-2007 Kuratorin am Jüdischen Museum München; seit 2013 freischaffende Kuratorin in Wien; zuletzt verantwortlich für die Installation „Juden schauen“ im Rahmen von Wienwoche 2015 (Weltmuseum Wien) und die Ausstellung „Chapeau! Eine Sozialgeschichte des bedeckten Kopfes“ (Wien Museum); Kuratorin im Team der neuen österreichischen Ausstellung im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau. Zahlreiche Publikationen zur jüdischen Geschichte der Frühen Neuzeit in Österreich und Deutschland, zur jüdischen Rechts- und Kulturgeschichte sowie zur jüdischen Migrationsgeschichte.

Ursula Zeller

Ursula Zeller unterrichtete am Anglistischen Institut der Universität Zürich, bevor sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin zur Zürcher James Joyce Stiftung kam. Neben ihrer dortigen Tätigkeit absolvierte sie ein Zweitstudium in Jüdischen Studien an der Universität Basel und forscht nun im Bereich amerikanisch-jüdischer Kultur und Literatur. Ausstellungen und Publikationen zu Joyce sowie zu zeitgenössischer Literatur, mit einem Fokus auf jüdischen Themen.

Das Handbuch Jüdische Kulturgeschichte ist eine lebendige Publikation. Die vorliegende Autorenliste wird im Zuge der Erweiterung des Textkörpers laufend ergänzt (Blindtext). nach oben