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Handbuch
jüdische Kulturgeschichte

C.VII.3Der Golem

Tanja Karlsböck, Armin Eidherr

Unter einem Golem versteht man gemeinhin eine durch kabbalistischen Zauber zum Leben erweckte lehmene Diener- bzw. Verteidigergestalt, die durch Magie (meist durch den aus 216 Buchstaben bestehenden Gottesnamen[[1. Dieser Schem ha-Meforasch besteht nach kabbalistischer Auffassung aus 6x6x6 (= 216) Buchstaben, so wie die drei Verse Ex 14,19-21 je 72 Buchstaben haben (also insgesamt 216).]] aktiviert bzw. deaktiviert werden kann.

 

Begriffserklärungnach oben

Die Bezeichnung stammt aus dem Hebräischen: Golem heißt im Tanach etwas „Ungestaltetes“ (ungestaltete Materie, formloser Stoff, Lehm); ebenso bezeichnet es die „Leibesfrucht“, den „Embryo“ (Ps 139,16) und bedeutet eigentlich „Zusammengeknäueltes“, etwas „Unentwickeltes“, leitet sie sich doch her von der Wurzel GaLaM, was transitiv „zusammenwickeln, -knäueln, sich zu einer festen Masse zusammenballen“ und intransitiv „ungestaltet, unentwickelt sein“ bedeutet.

Gemeinhin verwendet man das Wort „Golem“ für eine künstliche Figur. In zahlreichen Werken der Literatur, bildenden Kunst und Musik vor allem des 20. Jahrhunderts kommt es zu einer vielschichtigen Auseinandersetzung, wobei die mystische Faszination unübersehbar ist.

Geschichtenach oben

Die jüdische Sage vom lehmenen künstlichen Menschen ist in talmudischer Zeit (200-500) entstanden.[1] Die Vorstellung vom Golem wird vor allem erst einmal mit Adam, der aus Erde gemacht wurde[2], in Verbindung gebracht (Gen 2,7). In Ps 139,15f. heißt es:

„Es war dir mein Gebein nicht verborgen, / als ich im Verborgenen gemacht wurde, als ich gebildet wurde unten in der Erde. // Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war (GoL’Mi roú ejnejcho), und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war.“

In der mystischen Tradition des Sefer Jezira[3] und der lurianischen Kabbala wurde diese Vorstellung weiterentwickelt und verfeinert. Verschiedene Zweige der Überlieferung bildeten sich.[4] Die Bezeichnung „Golem“ taucht erst im 12. Jahrhundert im Schrifttum der deutschen Kabbala auf. Vom 14. bis zum 17. Jahrhundert existierte im deutschen Raum eine größere Anzahl von Golem-Legenden wie auch Rezepte zu dessen Schaffung.[5]

Der Golem von Pragnach oben

Der Golem wurde mit verschiedenen Städten (wie etwa Chelm oder Worms) in Verbindung gebracht.

Die heutzutage am ehesten bekannte Version der Sage wird seit dem späten 18. Jahrhundert in Prag angesiedelt, wo sie gegenwärtig auch eine beachtliche touristische Verwertung erfährt. Sein Schöpfer ist dabei der Hohe Rabbi Löw (Maharal), dessen Grab man heute noch auf dem jüdischen Friedhof von Prag verehrt[6]. Die Prager Golem-Sage ist fest mit der Altneuschul verbunden, der ältesten unzerstörten Synagoge Europas, auf deren Dachboden sich die Überreste des deaktivierten Golems befinden sollen.

Literatur und Kunstnach oben

Der Golem hat als Thema bzw. Stoff der deutschen und Welt-Literatur, sowie im Film eine lange Tradition.[7] Den Anstoß für die Aufnahme des Golem-Stoffes in die deutsche Literatur gab Jacob Grimm nach Quellen des 17. Jahrhunderts 1808 in der Zeitung für Einsiedler. Daraufhin folgen zahlreiche literarische Behandlungen des Motivs in der deutschen Literatur: E.T.A. Hoffmann, Die Geheimnisse (Novelle, 1822); Annette von Droste-Hülshoff, Die Golems (Gedicht, 1844); Theodor Storm, Ein Golem (Gedicht, 1851); Berthold Auerbach, Spinoza (Roman, 1837); Paul Celan, Einem der vor der Tür stand (Gedicht, 1964) u.v.a.

Je nach Zeitstimmung und Strömung ist der Golem einmal Symbol für einen Doppelgänger, für Scheinexistenz, fungiert als Werkzeug zur Verteidigung der Juden oder wird zum Sinnbild für das Problem des Schöpfungsprozesses, der Funktion des Wortes und der Sprache[8].

Die wohl bekannteste literarische Behandlung der Golem-Gestalt ist der Roman Der Golem (1915) von Gustav Meyrink (1868–1932). Dieser sollte mit einer in die mehrere Hunderttausende gehenden Auflage der erfolgreichste deutschsprachige Roman aus der Zeit des Ersten Weltkriegs werden. Der Golem gilt als Klassiker der Fantastischen Literatur, die Meyrink publikumswirksam mit Elementen des Schauer- wie auch des Kriminalromans verwebt. Dieser expressionistisch angelegte Roman präsentiert das düstere Stimmungsbild einer untergehenden Epoche, gespiegelt im räumlichen Verfall und im Zerbrechen menschlicher Beziehungen. Die Golems-Gestalt steht bei Meyrink nicht unmittelbar für die klassische Idee des Golems, sondern für das Ghetto und ist an die Figur des Ahasver angelehnt.

In der jiddischen Literatur findet das Motiv die wohl wichtigste Ausgestaltung im Theaterstück Der Goylem[9] des jiddischen Schriftstellers H. Leivick, welches einen enormen Einfluss auf die jiddische Literatur hatte. Die dramatische Dichtung in acht Bildern wurde 1921 publiziert und 1924 im hebräischen Theater Habima in Moskau uraufgeführt. Der Goylem lässt sich dort allegorisch als Kritik von Totalitarismus, Technologie und Missbrauch von Zaubermächten, über die man die Kontrolle verliert, verstehen[10]. Die Polysemie[11] des Werks schließt aber auch eine kompendienhafte Darstellung jüdischer Traditionen (besonders gottesdienstlicher) und mystischer (besonders kabbalistischer) Konzeptionen mit ein.[12]

Abraham Reisen beschwört in seinem, traditionellen Darstellungen verpflichteten und einen eher verzweifelten Versuch ausdrückenden Gedicht den Golem während des Zweiten Weltkriegs:

Avrom Rejsen:

zum gojlem

o, goilem wek sich uf, di hechste zajt
ess sajnen wider wild geworn jene lajt.
un di ale chajeß hobn sich zebrumt in schtajg,
(nor der zadik in der thfisseh wart un schwajgt!)
un der najer herscher in dem altn prog –
er fodert di maschkoneß un pajnikt tog noch tog.
un nit nor in dem altn prog alejn –
fun ale schtet un lender – trogt sich der gewejn.
o, goilem wek sich uf – un mit dajn schwern trot,
gej-um un warf di thfisseß, in jedn land un schtot
un schlajder want noch want fun palaz wu ss’wojnt doss bejs,
un mit dajn hejlik schmejchl doss oreme folk derlejs!
1940

In: Reyzen, Avrom: Di Lider. New York 1951, S. 244.

Abraham Reisen:

(An den Golem

Oh Golem, erwache, es ist höchste Zeit, / Wieder sind jene Leute wild geworden. / Und all die Bestien begannen im Käfig loszubrüllen / (Doch der Zaddik [der Gerechte] im Gefängnis wartet und schweigt!) / Und der neue Herrscher im alten Prag – / Er fordert Pfand auf Pfand und quält Tag für Tag.

Und nicht nur bloß im alten Prag – / Aus allen Städten und Ländern schallt Geweine her. / Oh Golem, erwache – und mit deinem schweren Schritt / Geh herum und stürze die Gefängnisse in jedem Land und jeder Stadt / Und stoße eine Wand um nach der anderen – von dem Palast, wo das Böse wohnt, / Und mit deinem heiligen Lächeln erlöse das arme Volk!

1940; Ü.: AE)

In der zeitgenössischen Literatur findet das Golem-Motiv beispielsweise Eingang in Terry Pratchetts Scheibenwelt-Romanen.

Auch in anderen Medien stieß die Golem-Figur auf großen Anklang: etwa in Paul Wegeners Golem-Filmen (1914, 1917 und 1920) über Figuren wie dem Terminator in den gleichnamigen Filmen, bis hin zu Gastauftritten in Fernsehserien wie Akte X oder Die Simpsons[13]; in musikalischer Gestaltung in Opern oder Instrumentalwerken (Ferdinand Lion, Der Golem, 1926; Joseph Achron, The Golem (Suite), 1931; Abraham Ellstein, The Golem, 1962) oder in der Kunst.

Lithografie von Hugo Steiner (Meyrink, Gustav: Der Golem. Roman. Mit 25 Illustrationen von Hugo Steiner. Prag 1915.

Lithografie von Hugo Steiner (Meyrink, Gustav: Der Golem. Roman. Mit 25 Illustrationen von Hugo Steiner. Prag 1915.

Die Golem-Gestalt in Paul Wegeners Film Der Golem 1920. Die Golem-Gestalt in Paul Wegeners Film Der Golem 1920.

Die Golem-Gestalt in Paul Wegeners
Film Der Golem 1920. 

Das Wort „Golem“ in modernem Sprachgebrauch und jüdischen Redewendungennach oben

Leo Rosten gibt für „Golem“ sechs Bedeutungen an:

1. ein Roboter, ein unbeseeltes Ding. / 2. ein Dummkopf, ein Narr. / 3. ein unbeholfener, ungeschickter, schlecht koordinierter Mensch; ein Mensch mit „zwei linken Händen“. / 4. ein schwerfälliger Mensch, der sich langsam bewegt. / 5. ein taktloser, gesellschaftlich ungeschickter Mensch. / 6. ein minderbegabter oder geistig behinderter Mensch.[14]

Im Jiddischen wird das Wort goilem ausgesprochen und meint die Legendengestalt ebenso wie die von Rosten angegebenen Bedeutungen: einen Idioten, einen plumpen Menschen u.s.f.[15] Das Adjektiv goilemdik (wörtl. dt. „golemhaft“) bedeutet „roh, grob, unfertig“. In der Idiomatik gibt es einen goilem af redelech (Golem auf kleinen Rädern), womit ein „Vollidiot“ gemeint ist (und wenn man ihn sich dann noch auf einem Skateboard denkt …); a lejmener goilem ist ein „plumper, unbeholfener Mensch, wie eine Lehmfigur.“[16] Einerseits kann man sagen der oilem is a goilem (die Masse der Leute ist dumm), andererseits gibt es auch die gegenteilige Aussage: der oilem, is nit kejn goilem, was Bernstein kommentiert: „Das Publikum ist keine Strohpuppe; es lässt sich nicht alles gefallen.“[17]

Von einem intelligenten Vater, der ein minder begabtes Kind hat, sagt man: as der tate is a bàl-schem, is der sun a goilem. (nor a bàl-schem ken machn a goilem.) „Scherzhaft. Bezieht sich auf den Volksglauben, dass mancher Wunderrabbi einen ‚gojlem’ geschaffen habe.“[18]

  1. Vgl. Frenzel, Elisabeth: Stoffe der Weltliteratur. Ein Lexikon dichtungsgeschichtlicher Längsschnitte. Stuttgart 1988 (7. Aufl.), S. 251. Dazu: Pyetrushka, Simkhe: Folksentsiklopedye I. Sp. 595.; Scholem, Gershom: Die Vorstellung vom Golem in ihren tellurischen und magischen Beziehungen. In: ders.: Zur Kabbala und ihrer Symbolik. Frankfurt am Main 1992, S. 209-261; s. bes. S. 218.
  2. Der Name „Adam“ (hebr. ‏אָדָם‎ adam, „Mensch“) leitet sich von „Erde“ (hebr. ‏אֲדָמָה‎ adamah, „Ackerboden“) ab.
  3. Mystisches „Buch der Schöpfung“, das als vorkabbalistisches Werk gilt. Die Zahlenmystik um die zehn Urziffern (Sefirot) und die 22 Buchstaben des hebräischen Alphabets spielen dort eine große Rolle. Es wird ein Ritual erwähnt, das durch bestimmte Kombinationen dieser Buchstaben und Zahlen unbelebte Materie zum Leben erwecken sollte.
  4. Dazu: Scholem, 1992, S. 209-261; Idel, Moshe: Der Golem. Jüdische magische und mystische Traditionen des künstlichen Anthropoiden. Frankfurt am Main 2007; und v.a. Davidowicz, Klaus: Legendäre Wahrheiten – Die Prager Golemsage. In: DAVID – Jüdische Kulturzeitschrift, Heft 66 (09/2005), S. 32f.
  5. Vgl. Frenzel, 1988, S. 251.
  6. Heinrich Graetz hielt nicht allzu viel vom Hohen Rabbi Löw. Er wirft ihm mittelmäßige talmudische wie rabbinische Kenntnisse vor und verortet seine Bekanntheit vielmehr in der Sage als in seinen Leistungen. Die mit dem Maharal verknüpfte Golem-Sage kommentiert Graetz mit Ironie und Skepsis. Vgl. Graetz, Heinrich: Geschichte der Juden, Bd. 9, S. 442-443. Eine bessere Meinung hat Pyetrushka, Folksentsiklopedye II, Sp. 23f.
  7. Vgl. Rosenfeld, Beate: Die Golemsage und ihre Verarbeitung in der deutschen Literatur.Dissertation. Breslau 1934; Frenzel, 1988, S. 251-254.
  8. Vgl. Frenzel, 1988, S. 252f.
  9. Siehe dazu: Neugroschel, Joachim: The Golem. A New Translation of the Classical Play and Selected Short Stories. New York/London 2006.; Leivick, H. Der Goylem. A dramatishe poeme in akht bilder. New York 1921 (leicht zugänglich über das National Yiddish Book Center: http://www.yiddishbookcenter.org/books/search)
  10. Durch den Mund des Rabbi Löw spricht der Dichter seine Meinung über die damaligen politischen Ereignisse aus: Die lang erwartete Russische Revolution war zwar gekommen, doch sie war Menschenwerk geblieben und hatte die dämonischen Züge des Golem angenommen. Vgl. Niger, Shmuel: H. Leyvik. New York 1951, S. 170.
  11. Sh. Saymon schreibt (in: H. Leyviks goylem. New York 1927, S. 31) nach seiner inhaltlichen Zusammenfassung des Stücks: „Andere würden gewiss einen anderen Inhalt lesen und wiedergeben. Aber wie ich schon früher angemerkt habe, können die Interpretationen des ‚Golems‘ verschieden sein. Denn viele Stellen im Buch sind dunkel und widersprüchlich. Und jeder wird sich das nach seinem Verständnis ausdeutschen.“
  12. Vgl. Eidherr, Armin: Das Vorhaben der deutschen Übersetzung von H. Leivicks „Der Goylem“ (1921). In: Akten des XII. Internationalen Germanistenkongresses Warschau 2010. Band 3: Jiddische Sprache 2012.
  13. Zu der filmischen Verarbeitung des Golem-Stoffes s. v.a.: Davidowicz, Klaus: Kabbalistic Elements in Popular Movies. In: Bauks, Michaela/Horowitz, Wayne/Lange, Armin (eds.): Between Text and Text. The Hermeneutics of Intertextuality in Ancient Cultures and Their Afterlife in Medieval and Modern Times. Göttingen  2013. (= Journal of Ancient Judaism; 006), S. 153-162. (Auch hier findet sich ein kurzer Überblick über die Geschichte der Golem-Legende und ihre literarische Gestaltung von Jakob Emden über Jacob Grimm, Achim von Arnim, E.T.A. Hoffmann bis hin zu Jehuda Judel Rosenberg (1859-1935), der in seiner Version von 1909 der Legende sozusagen seine endgültige Gestalt gab (leicht zugänglich abgedruckt in: Neugroschel, Joachim: The Golem. A New Translation of the Classical Play and Selected Short Stories, New York/London 2006, S. 1-75)).
  14. Rosten, Leo: Jiddisch. Eine kleine Enzyklopädie. München 2003 (4. Aufl.), S. 218.
  15. Harkavy, Alexander: Yiddish English Hebrew Dictionary. New York 1928, S. 143.
  16. Bernstein, Ignaz: Jüdische Sprichwörter und Redensarten. Warschau 1908 (2., vermehrte und verbesserte Auflage), S. 53 (Sprichwort 794).
  17. Ebd., S. 189 (Sprichwort 2657).
  18. Ebd., S. 35 (Sprichwort 480).

Literatur:

Bernstein, Ignaz: Jüdische Sprichwörter und Redensarten. Warschau 1908 (2., vermehrte und verbesserte Auflage).

Davidowicz, Klaus: Kabbalistic Elements in Popular Movies. In: Bauks, Michaela/ Horowitz, Wayne/Lange, Armin (eds.): Between Text and Text. The Hermeneutics of Intertextuality in Ancient Cultures and Their Afterlife in Medieval and Modern Times. Göttingen 2013. (= Journal of Ancient Judaism; 006), S. 153–162.

Davidowicz, Klaus: Legendäre Wahrheiten – Die Prager Golemsage. In: DAVID – Jüdische Kulturzeitschrift, Heft 66 (09/2005), S. 32f.

Eidherr, Armin: Das Vorhaben der deutschen Übersetzung von H. Leivicks „Der Goylem“ (1921). In: Akten des XII. Internationalen Germanistenkongresses Warschau 2010; Bd. 3: Jiddische Sprache. Frankfurt am Main/Berlin/Bern u.a. 2012.

Frenzel, Elisabeth: Stoffe der Weltliteratur. Ein Lexikon dichtungsgeschichtlicher Längsschnitte. Stuttgart 1988 (7. Aufl.).

Graetz, Heinrich: Geschichte der Juden. 11 Bände, Reprint der Ausgabe letzter Hand. Leipzig 1908. Berlin 1998.

Harkavy, Alexander: Yiddish-English-Hebrew Dictionary. New York 1928.

Idel, Moshe: Der Golem. Jüdische magische und mystische Traditionen des künstlichen Anthropoiden. Frankfurt am Main 2007.

Necker, Gerold: Einführung in die lurianische Kabbala. Frankfurt am Main/Leipzig 2008.

Neugroschel, Joachim: The Golem. A New Translation of the Classical Play and Selected Short Stories. New York/London 2006.

Petiška, Eduard: Der Golem. Jüdische Märchen und Legenden aus dem alten Prag. Berlin 1972.

Pyetrushka, Simkhe: Folksentsiklopedye. (Bd. I und II).

Rosenfeld, Beate: Die Golemsage und ihre Verarbeitung in der deutschen Literatur (Dissertation). Breslau 1934.

Rosten, Leo: Jiddisch. Eine kleine Enzyklopädie. München 2003 (4. Aufl.).

Niger, Shmuel: H. Leyvik. New York 1951.

Scholem, Gershom: Die Vorstellung vom Golem in ihren tellurischen und magischen Beziehungen. In: ders.: Zur Kabbala und ihrer Symbolik. Frankfurt am Main 1992. S. 209-261.

Zitiervorschlag

Karlsböck, Tanja/Eidherr, Armin: Der Golem. In: Handbuch Jüdische Kulturgeschichte. URL: http://hbjk.sbg.ac.at/kapitel/der-golem/. Version 1. 02.07.2014.

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